Monthly Archives: Januar 2013

La luna piena

Heute Morgen überraschte mich die Größe und Klarheit unseres Trabanten. Seht ihn Euch an!

Vollmond über dem Mont Albo

Den Sonnenaufgang im Rücken, der Mond noch hoch am Himmel, da könnte man zum Poeten werden, wenn man sich die Zeit nähme.

Heute stelle ich Euch “Pompia” vor!

Oben auf dieser Seite begrüßt Euch heute Sally, eines meiner “Familienmitglieder”.

Jetzt zur Pompia:
Die hier in der Nähe wohnen oder waren, werden diese Frucht vielleicht kennen: die Pompia (Citrus × mostruosa). Es ist eine Frucht, die laut meiner Information (zumindest unter diesem Namen) nur in der Umgebung von Siniscola wächst.

große gelbe Zitrusfrüchte

Die Pompias warten auf ihre Verarbeitung

geschälte Zitrusfrüchte kochen in Zucker und Honig

Die ausgehöhlten und geschälten Pompias werden kandiert

goldgelb und transparent laden die kandierten Früchte zum Essen ein

Fertig. Die glänzenden goldgelben Pompias nach ca 3 Stunden Arbeit.

Das Aroma der Früchte: herbsüß mit einer bitteren Note. Ein eigener, sehr feiner Geschmack, Früher wurde die Pompia bei Hochzeitsfeiern gereicht, heute begegnet man ihr häufiger: im Agriturismo oder in alteigesessenen Restaurants als Dessert oder auch bei  privaten Feiern.

Ich habe in dieser Saison (Dezember-Januar) 140 von den “Früchtchen” verarbeitet, das macht ca. 10 große Pfannen, pro Pfanne 3 Stunden Arbeit . . .  – vom Waschen und dem feinen Abschälen der “Buccia” über das Entfernen des Fruchfleisches (aus dessen Saft ich Pompia-Gelee gekocht habe), bis zum Kandieren in der hohen Pfanne. – Jetzt können Gäste kommen, ich habe immer ein außergewöhnliches Dessert parat.